Ruanda: «Viel Frauenförderung, wenig Demokratie»

Ruanda fördert die Frauen so stark wie sonst kaum ein Land auf der Welt. Im Parlament beträgt der Frauenanteil 64 Prozent. Das ist einzigartig. Allerdings steckt dahinter auch Kalkül. Die Regierungspartei von Präsident Paul Kagame nutzt die Frauenförderung, um die eigene Macht zu zementieren.

Eine Ruanderin steht vor einer Wand, die in den Nationalfarben blau, gelb, grün gestrichen ist.
Bildlegende: Die Regierungspartei fördert die Frauen, aber auch die eigene Macht. Reuters (Archiv)

Alexander Stroh von der Universität Bayreuth befasst sich mit Ruanda. Er erklärt, warum sich Frauenförderung und Demokratisierung in Ruanda beissen.

Autor/in: Veronique Meier, Redaktion: Philippe Chappuis