Tod eines spanischen Medienzars: «Bosch war politisch sehr offen»

José Manuel Lara Bosch, Spaniens Medienzar, ist am Wochenende im Alter von 68 Jahren gestorben. Für sein Imperium, die «Planeta-Gruppe», arbeiten derzeit mehr als 15'000 Autoren und Autorinnen in über 100 Verlagen, verteilt auf 25 Länder.

Eine trauernde Gruppe aus Politikern, Klerikern und Verwandten am Begränis von Bosch.
Bildlegende: Selbst Kataloniens Präsident Arthur Mas (links) nahm am Begräbnis von Bosch teil. Keystone

Bosch habe sowohl in linke wie auch rechte Medien investiert, sagt die Journalistin Julia Macher. Seine politische Offenheit sei ihm gerade etwa im Radio- und Fernsehbereich sehr zu Gute gekommen.

Autor/in: Matthias Heim, Redaktion: Salvador Atasoy