Laurie Penny: Die nächste Revolution ist feministisch

Laurie Penny ist die zurzeit wichtigste junge Feministin. Mit ihrer zugleich wütenden wie witzigen Art schaffte sie es, dem Feminismus neues Leben einzuhauchen. Im Gespräch mit Barbara Bleisch spricht sie über den Zusammenhang von Körper und Kapitalismus und von Fantasie und Revolution.

Wer sich für Feminismus interessiert, kommt derzeit an Laurie Penny nicht vorbei. Denn die 30-jährige Britin analysiert unseren alltäglichen Sexismus radikal, messerscharf und lebensnah.

In ihren Büchern «Unsagbare Dinge» und «Fleischmarkt» und in ihren Beiträgen im Guardian oder dem New Statesman untersucht sie die Auswirkungen des Kapitalismus auf den weiblichen Körper und beschreibt, wie sehr wir alle in diesem System gefangen sind.

Auch in Bewegungen wie Occupy oder #BlackLivesMatter mischt sie sich ein, denn für Laurie Penny ist Feminismus mehr als eine Frauenrechtsbewegung. Sie sagt: Um aus dem Kreislauf aus Konsum und Sexismus auszubrechen, braucht es eine grundlegende gesellschaftliche Erneuerung. Denn wie auch andere ist Penny überzeugt: Die nächste Revolution wird feministisch sein.

Die Utopien, wie die neue Gesellschaft aussehen könnte, schöpft sie nicht zuletzt aus dem Lesen von Science Fiction und dem Schreiben eigener aberwitziger Kurzgeschichten. Mit Laurie Penny spricht Barbara Bleisch.

Literatur:

  • Laurie Penny: Babys machen und andere Stories. Edition Nautilus, Hamburg 2016.
  • Laurie Penny: Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution. Edition Nautilus, Hamburg 2015.
  • Laurie Penny: Fleischmarkt. Edition Nautilus, Hamburg 2012.

DVD-Bestellung direkt: sternkopien@srf.ch

Artikel zum Thema