Das moderne Fasten

Individuelles Fasten gewinnt an Beliebtheit. Leute verzichten für eine gewisse Zeit zum Beispiel auf ihr Handy, das Auto oder ein Genussmittel. In der Sendung «Treffpunkt» erzählen Hörerinnen und Hörer, warum sie auf diese Art und Weise fasten.

Frau begutachtet Hamburger und Gemüseplatte.
Bildlegende: Mordernes Fasten kann auch bedeuten, eine Weile auf Fleisch zu verzichten. Colourbox

Mehr als jede zweite Person gibt an, schon mindestens einmal mehrere Wochen auf ein Konsumgut verzichtet zu haben. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage des deutschen Meinungsforschungsinstitut Forsa. Das sind 15 Prozent mehr Menschen, als bei der gleichen Umfrage im Jahr 2012.

Warum dieser Trend? «In der Überflussgesellschaft ist es Mode geworden, erfahrene Muster zu verlassen, die eigene Routine zu durchbrechen und damit ganz persönlich neue Erfahrungen zu sammeln», erklärt Daniel Regli, Psychologe an der Universität Bern.

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«Puls vor Ort» zum Fasten

39 min, aus Puls vom 21.3.2016

Moderation: Stefan Siegenthaler, Redaktion: Krispin Zimmermann