Die Stunde der Lobbyisten

Lobbyarbeit ist ihr Beruf. Sie gelten als heimliche Strippenzieher, die mit undurchsichtigen Methoden Interessen anderer durchsetzen. Doch was genau machen Lobbyisten im Bundeshaus? Der «Treffpunkt» befasst sich zum Sessionsauftakt mit der Arbeit und dem Image der Interessensvertreter.

Lobbyist im Bundeshaus.
Bildlegende: Undurchsichtig: Lobbyisten vertreten die Interessen ihrer Auftraggeber. Keystone

Hochbetrieb im Bundeshaus: Seit Wochenbeginn schwirren wieder Parlamentarier durch die Wandelhallen des Bundeshauses. Aber auch Lobbyisten sind unterwegs: Pharmaunternehmen, Branchenverbände oder Banken beauftragen sie. Aber auch Umwelt- und Verbraucherorganisationen. Sie sollen im Sinne der Auftraggeber den Entscheidungsträgern ihre Sicht der Dinge nahelegen.

Fakt ist: Lobbyisten geniessen keinen guten Ruf. Der «Treffpunkt» fragt: Was machen die eigentlich? Wie nervig, überflüssig oder wichtig sind diese Leute? Im Interview: Nationalrat Eric Nussbaumer (SP Baselland), swisscleantech-Präsident Nick Beglinger und ZEIT-Journalist und Autor Matthias Daum.

Buchhinweis: Matthias Daum, Ralph Pöhner, Peer Teuwsen: Wer regiert die Schweiz? 212 Seiten. ISBN: 978-3-03919-320-2

Moderation: Thomy Scherrer, Redaktion: Samuel Schmid