Neue Rezepte für Medizinberufe

Mediziner heilen Patienten, Ingenieure bauen die Maschinen dafür. So war es bis jetzt. Neue Technologien und immer neue Aufgaben führen dazu, dass diese Welten zusammenwachsen. Dafür braucht es neue Berufe: Gesundheitsdaten-Analysten, Tele-Chirurgen, Game-Experten für spielerische Therapien.

Ein Operationsbett, darüber grosse weisse Roboter-Balken, welche eine Gruppe von Chirurgen bei der Operation unterstützen, im Vordergrund rechts ein Chirurg mit Operationskleid und Kopf- und Atem-Schutzmaske an einem Spezial-Computer mit Blickschutz-Tunnel
Bildlegende: Seit Februar 2017 Realiät: Operieren mit dem «DaVinzi Xi-System» in einem Hamburger-Spital. Keystone

«Treffpunkt»-Gast Roger Abächerli lehrt den Beruf «Medizintechnik» an der Hochschule Luzern. Der neue Studiengang soll die beiden Welten der Medizin und der Ingenieurwissenschaften verbinden. Das tut er nicht nur aus Lust am Neuen, sondern aus Notwendikeit: In der Medizin häuften sich die Aufgaben, die administrative Belastung und die wachsenden Mengen an Gesundheitsdaten. «Das ist mit den bestehenden Berufsbildern nicht mehr zu bewältigen», sagt Abächerli.

In der Sendung erzählt er über die neue Berufswelt in der Medizin, erklärt, was ein Patienten-Assistent macht und was eine Gesundheitsdaten-Analystin leistet. Und wir lassen eine Studentin zu Wort kommen, die ihr Berufsziel gerne gewählt hat: einen Abschluss in «Medizintechnik».

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Fredy Gasser