Warum «Pokémon go» nicht nur junge Gamer betrifft

Während im Weltgeschehen blutige Anschlägen auch den Westen erschüttern, zieht in der künstlichen Spiele-Welt eine neue Realität immer mehr Menschen an: Nur 3 Wochen nach seiner Veröffentlichung spielen bereits 75 Millionen Menschen «Pokémon go». Ein Phänomen, das auch Nicht-Spieler betrifft.

Ein Handybildschirm mit Pokémon-go-Spieloberflläch im Vordergrund, unscharf im Hintergrund die Bahnhofshalle des Hauptbahnhofs Zürich.
Bildlegende: 75 Millionen Menschen weltweit und auch in der Schweiz immer mehr spielen in der Welt zwischen Pokémon und Wirklichkeit. Keystone

Pokémon go ist mehr als nur ein neuer Kick für junge Gamer. Das Spiel zeigt, wie sich künstliche und tatsächliche Wirklichkeit immer mehr vermischen.

In der Architektur beispielsweise lassen sich schon heute Wohnungspläne in 3-dimensionaler Ansicht «möblieren» mit ebenfalls 3-dimensionalen Abbildungen von Original-Tischen und Sofas oder Bettten.

In der Archäologie lassen sich schon heute aufgrund von Funden und Datensammlungen längst verfallene Stätten und Bauten als 3-D-Folien über den realen Ruinen wieder auferstehen.

Der Mix aus virtuellen Realitäten und realen Gegegebenheiten: In Forschung, Militär oder Medizin gibt es schon heute Anwendungen, über die SRF-Digitalredaktor Guido Berger im «Treffpunkt» diskutieren wird.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Fredy Gasser