Wenn das Gehirn altert

Die Menschheit wird immer älter, das hat Folgen: Prognosen rechnen damit, dass sich der Anteil der über 60-Jährigen bis 2050 fast verdoppelt. Unser Gehirn kann damit nicht Schritt halten, es baut ab 60 deutlich ab. Welche Folgen hat das?

Ein Hirn aus Plastik liegt neben medizinischen Instrumenten
Bildlegende: Das alternde Hirn ist noch wenig erforscht. Das soll sich ändern. Colourbox

Alter schadet dem Gehirn: Je älter es wird, desto häufiger erleidet der Mensch einen Schlaganfall, erkrankt an Demenz oder Parkinson. Das bedeute aber nicht, dass die Intelligenz abnehme, sagt Martin Meyer, Professor für Plastizitäts- und Lernforschung des gesunden Alters an der Universität Zürich. Menschen, die einen abwechslungsreichen Lebensstil führen, reisen, Sport treiben und viel unter anderen Menschen sind, sind tendenziell auch geistig fitter.

Was passiert im Alter mit unserem Gehirn? Welche Prozesse können wir beeinflussen und welche nicht? Und weshalb leiden Musiker weniger an Demenz als andere Menschen, und warum sagt Martin Meyer, man müsse Ehrfurcht haben vor dem Gehirn? Fragen, die der «Treffpunkt» klärt.

Was wollten Sie schon immer über das Hirn wissen? Fragen Sie unseren Experten Martin Meyer. Schicken Sie uns eine Mail.

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Ein Kampf gegen das Vergessen

5:26 min, aus 10vor10 vom 21.9.2015

Moderation: Christina Lang, Redaktion: Sandra Witmer