Steigende Medikamenten-Preise machen Kopfweh

  • Samstag, 7. Februar 2015, 8:13 Uhr
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    • Samstag, 7. Februar 2015, 8:13 Uhr, Radio SRF 1
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    • Sonntag, 8. Februar 2015, 23:34 Uhr, Radio SRF 4 News

Die Medizin macht grosse Fortschritte. Immer mehr Krankheiten können behandelt oder gar geheilt werden. Doch das hat seinen Preis. Beim Bundesamt für Gesundheit beobachtet man die steigenden Medikamentenpreise mit Sorge.

Wer profitiert von immer teureren Therapien: die Pharmakonzerne oder die Gesellschaft? Und wie stark sollen Gesundheitsbehörden Druck auf die Medikamentenpreise ausüben: Riskieren sie, Innovationen abzuwürgen und damit neue Therapien zu verhindern? Diese Fragen beantwortet «Trend».


Weitere Themen:

- Griechenland braucht schnell viel Geld

- Die Textilindustrie und der starke Franken

Beiträge

  • Griechenland braucht schnell viel Geld

    Sie haben eine Europa-Tournee absolviert diese Woche: der neue griechische Ministerpräsident Tsipras und sein Finanzminister Varoufakis. Gespräche in Brüssel, Paris, Berlin, Frankfurt - mit dem Ziel: Zugeständnisse zu erhalten beim Schulden-Abbau.

    Viel erreicht haben die beiden bisher aber nicht. Und als ob die Lage nicht schon schwierig genug wäre, hat die Europäische Zentralbank EZB eine Sonder-Regelung gekippt: Sie akzeptiert keine griechischen Staatsanleihen mehr als Sicherheit für Kredite an griechische Banken. Mit der Folge, dass es nun teurer wird für griechische Banken, um an Geld zu kommen. - Droht nun eine Kredit-Klemme?

    IWAN LIEBERHERR IM GESPRÄCH MIT GERD HÖHLER

  • Textil-Industrie vor grossen Herausforderungen

    Schweizer Unternehmen haben 2014 so viel exportiert wie noch nie. Das gelang nicht zuletzt, weil die Nationalbank einen Euro-Mindestkurs garantiert hat. Seit kurzem müssen sich die Unternehmen nun aber ohne ein solches Sicherheitsnetz bewähren.

    Und bereits ist die Rede von Lohnkürzungen und Stellenabbau. Das weckt Erinnerungen, insbesondere in der Textil-Industrie: einst eine wichtige Export-Branche, heute steht sie grade noch für knapp 1,5 Prozent der Schweizer Ausfuhren. Die wenigen Firmen, die überlebt haben stehen erneut vor grossen Herausforderungen. - Ein Betriebsbesuch im Thurgau.

    MAREN PETERS

  • Neue Medikamente: höherer Nutzen, höhere Preise

    Die Medizin macht grosse Fortschritte. Das hat aber seinen Preis. Immer mal wieder sorgen neue Medikamente für Unmut: "Eine Packung Pillen für 19'000 Franken" war etwa neulich über ein Hepatitis-C-Medikament in einer Zeitung zu lesen, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Wer profitiert von diesen neuen Therapien? Und wer ist bereit sie zu finanzieren? Diese Fragen drängen sich auf, denn die Zahl dieser immer ausgeklügelteren und damit auch teureren Medikamente wird weiter steigen - darin sind sich die Experten einig.

    EVELINE KOBLER

Moderation: Iwan Lieberherr, Redaktion: Iwan Lieberherr