Chur – Alpenstadt und Bischofssitz

Die Stadt Chur gibt sich historisch und modern. Denn neben der geschichtlich wertvollen Altstadt findet man in Chur auch zahlreiche Hochhäuser. Chur ist zudem Ausgangspunkt für verschiedene Tourismusorte im Kanton Graubünden und Bischofssitz eines der grössten Bistümer der Schweiz.

Chur – Hauptstadt des Kantons Graubünden.
Bildlegende: Chur – Hauptstadt des Kantons Graubünden. Keystone

Die Stadt Chur gehört zu den ältesten Städten der Schweiz. Hier haben Kelten, Römer und Rätier ihre Spuren hinterlassen. Neben einer historischen Altstadt mit dem Bischofspalast gehören auch die verschiedenen Hochhäusern aus den siebziger Jahren zu den Wahrzeichen der Stadt am Rhein. Nach langer Pause sind in den letzten Jahren in Chur sogar wieder neue Hochhäuser gebaut worden.

Machtzentrum der «Drei Bünde»
Bereits im vierten Jahrhundert nach Christus wurde das Bistum Chur mit seinem Bischofssitz gegründet. Die strategisch und kirchlich wichtige Lage der Stadt, mit der Kontrolle zu wichtigen Passübergängen in weiteren Bündner Täler und das Tessin, machte die Stadt zum Machtzentrum im Südosten der Schweiz. Später wurde Chur zuerst zum Hauptort der «Drei Bünde» dann zur Hauptstadt des Kantons Graubünden.

Dreh- und Angelpunkt für den Öffentlichen Verkehr
Chur ist der Ausgangspunkt für bekannte Tourismusorte im Kanton Graubünden. Vom hochmodernen Postautoterminal stehen Postautoverbindungen in die Lenzerheide, nach Flims/ Laax oder bis ins Tessin zur Verfügung. Von Chur aus startet auch die Arosabahn, die auf Ihrem Weg nach Arosa, immer noch mitten durch den Kantonshauptort fährt.

 Bär JJ3 und Bastardbock Fridolin
Die lange Geschichte der Stadt Chur ist in verschiedenen Museen dokumentiert. Im Bündner Naturmuseum im modernen Teil der Stadt, ist der  im Jahr 2008 abgeschossene Braunbär JJ3 ausgestopft. Heimlicher Liebling im Naturmuseum ist aber der ausgestellte Bastardbock Fridolin, ein Hybrid- eine unfreiwillige Kreuzung zwischen Steinbock und Ziege.

Autor/in: Marcel Hähni