Phil Ramone – Der Soundmacher ist tot

Ob Paul Simon, Barbra Streisand oder Billy Joel: Der Toningenieur und Musikproduzent Phil Ramone verhalf zahlreichen Stars zum richtigen Klang. Am 30.März 2013 starb er 79jährig. In Erinnerung an den Erfolgsproduzenten einen zweistündigen Überblick über sein Lebenswerk.

Phil Ramone 2008 am National Arts Awards in New York.
Bildlegende: Phil Ramone 2008 am National Arts Awards in New York. Keystone

Der in Südafrika geborene Ramone verbrachte fast seine gesamte Karriere in New York, wo er zunächst Lieder schrieb, dann als Toningenieur arbeitete und schliesslich 1959 die Studios AR Recording mitbegründete.

Zu Beginn seiner Karriere, in deren Verlauf er 14 Grammys gewann, hatte er für die Tontechnik gesorgt, mit der Marilyn Monroe 1962 ihr «Happy Birthday, Mr. President» für John F. Kennedy hauchte.

Seinen ersten Grammy gewann Ramone 1964 für das Jazz-Bossa-Nova-Album «Getz/Gilberto» von Stan Getz und Joao Gilberto. Später folgten weitere Auszeichungen, darunter 1975 für Paul Simons Erfolgsalbum «Still Crazy After All These Years».

Im Laufe Phil Ramones Schaffens arbeitete er mit hunderten von kleinen und grossen Stars, denen er ein hochqualifiziertes Klangbild verschaffte. Darunter sind Stars wie Ray Charles, Paul McCartney, Neil Diamond oder Liza Minnelli.

Moderation: Mike La Marr, Redaktion: Roli Lüthi