Hartnäckige Treue zur christlichen Botschaft wird belohnt

46'000 US-Nonnen erhalten am Sonntag den renommierten Herbert Haag-Preis für die Freiheit in der Kirche. Die Nonnen werden dafür geehrt, dass sie sich weiterhin um Arme und Schwache kümmern, obwohl sie vom Vatikan noch vor einem Jahr dafür gerügt wurden.

Herbert-Haag-Preisträgerin 2013: Farrell Pat US-Ordensfrau Ex-Präsidentin LCWR
Bildlegende: Herbert-Haag-Preisträgerin 2013: Farrell Pat US-Ordensfrau Ex-Präsidentin LCWR zvg

Die US-amerikanischen Nonnen liessen sich vom Vatikan nicht einschüchtern und erhielten auch aus der Bevölkerung grosse Unterstützung. Die Gläubigen organisierten Mahnwachen und auch die Brüder der Männerorden solidarisierten sich mit ihren Schwestern. Konflikte zwischen der Basis und der Institution sind in der römisch-katholischen Kirche nicht neu. Dass gleich alle US-Nonnen unter Generalverdacht gestellt wurden, erstaunte die Franziskanerin Pat Farrell nicht besonders. Sie nimmt stellvertretend den Herbert Haag-Preis am Sonntag 14. April 2013 in Luzern entgegen. Sie glaubt, dass der Vatikan vor zu engagierten Frauen Angst habe.

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