48 Stunden Matterhorn

Medium: DVD
Dauer: 135 Min. (mit Bonus)
Original: Schweizerdeutsch/Deutsch
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48 Stunden Matterhorn

Am Wochenende des 1. August 2004 herrscht Hochbetrieb am Matterhorn: 100 Personen warten in der Hörnlihütte auf 3'260 Metern, um am nächsten Tag das Matterhorn zu besteigen. In Zermatt stehen die Japaner um 5.30 Uhr bereit, um den ersten Sonnenstrahl, der die Spitze des Matterhorns berührt, zu fotografieren. Und die Retter im Tal sind alarmiert. Es ist eines jener Wochenende, an dem unerfahrene Bergtouristen ihr Leben leichtsinnig aufs Spiel setzen. Was steckt hinter der Faszination des Matterhorns?
DOK-Autor Frank Senn versucht in seinem Film zusammen mit fünf Teams die fast magische Anziehung des Matterhorns zu ergründen. Gedreht wurde zeitgleich am Wochenende des 1. August 2004 am Matterhorn und in Zermatt. Co-Autor Thomas Ulrich begleitet mit der Kamera zwei Schweizer und einen deutschen Bergsteiger auf den Gipfel und zurück. Er zeigt in eindrücklichen Bildern die Schwierigkeiten und Gefahren dieses Berges. VJ Otto C. Honegger steht zuoberst auf dem Gipfel. Er beleuchtet das Treiben auf 4'478 Metern. Kamerafrau Sarah Senn-Hauser liefert aus verschiedenen Positionen am Matterhorn Eindrücke der Menschenmasse, die sich den Berg hinauf und hinunterwälzt.
Dreh- und Angelpunkt jeder Besteigung ist die Hörnlihütte. Frank Senn begleitet mit seinem Team Hüttenwart Kurt Lauber im Rummel des Hüttenbetriebes. Marianne Pletscher beleuchtet mit ihrer Kameracrew in Zermatt am Sonntag den touristischen, aber auch den religiösen Aspekt des Matterhorns, das im Glauben der Bergführer allgegenwärtig ist. So haben die Zermatter Bergführer bis vor nicht allzu langer Zeit an Sonntagen keine Touren durchgeführt. VJ Martin Schilt hat sich an die Fersen von Bruno Jelk gehängt. Der Rettungschef von Zermatt erwartet an diesem Wochenende Unfälle.
Entstanden ist ein Film, der in aller Dichte zeigt, wieviel Rummel sich an einem Wochenende in der Hochsaison am Matterhorn und in Zermatt zeitgleich abspielt. Er zeigt, wie das Matterhorn von Bergsteigern oft massiv unterschätzt und von den Zermatter Bergführern mit Respekt behandelt wird. Leben und Tod liegen nahe beieinander. Genau so wie der wirtschaftliche Aspekt eng mit dem "Horu", wie die Zermatter ihr Matterhorn liebevoll nennen, verbunden ist. Denn eines ist allen klar: Ohne das Matterhorn wäre Zermatt nicht was es heute ist; ein weltberühmter alpiner Kurort.
Als Bonus auf dieser DVD ist die Sendung "Eins zu Eins: Matterhorn" aus dem Jahr 1990 enthalten:
Auch Nichtalpinisten können nach seriöser Vorbereitung aufs Matterhorn klettern. Dies wollte die "Eins zu Eins"-Redaktion beweisen und verursachte damit auch eine öffentliche Diskussion, ob man mit dieser Sendung nicht ungeübte Wanderer zu lebensgefährlicher Kletterei verlocke. Die vier Nicht-Alpinisten schafften es: Nach zehneinhalb Stunden Aufstieg standen sie am 14. Juli 1990 auf dem 4'478 Meter hohen Gipfel des Matterhorns, auf den Tag genau 125 Jahre nach der Erstbesteigung durch den Engländer Edward Whymper. Ausschlaggebend für den Erfolg der vier Frauen und Männer waren deren gute Kondition und Ausrüstung, die Akklimatisierung in steigender Höhe und die Führung durch Bergführer. Moderiert wurde die Reportage von Röbi Koller und Fiametta Devecchi aus der Hörnlihütte.