Der zerbrochne Krug von Heinrich von Kleist

Medium: CD
Dauer: 1 Std., 3 Min.
Original: Deutsch
Produktion: 1961
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Der zerbrochne Krug von Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleists Theaterstück «Der zerbrochne Krug» ist nicht nur ein Lustspiel, sondern auch ein spannender Krimi. Zwar wird uns bald klar, wer der Täter ist, aber wir warten neugierig darauf zu erfahren, wann und wie er entlarvt wird. Die Handlung ist nichts anderes als ein Prozess und der Täter kein Geringerer als der Richter Adam. Dieser muss offiziell herausfinden, welcher stürmische Fensterkletterer auf seinen Balzgängen bei der jungen Eve eingestiegen ist und aufgeschreckt von Mutters Herannahen beim Fliehen einen Krug umstiess. Die Mutter klagt auf Schadenersatz. Unglücklicherweise hat sich der Gerichtsrat Walter eingestellt. Er überprüft auf seiner Inspektionsreise die Rechtsprechung in der Provinz. Adam muss also unter scharfer Kontrolle rechtskräftig eine ihm dienliche Wahrheit installieren, welche die eigentliche Wahrheit überdeckt. Natürlich geht das schief, und der verspätete Frühling wird für den Schwerenöter zum verfrühten Abgang aus Amt und Würden.

Anstoss zum Lustspiel war der Kupferstich «Le juge, ou la cruche cassée» von Jean Jacques Le Veau. Bei einem Dichterwettbewerb fiel es Kleist zu, nach dem Bild eine Komödie zu schreiben. Unter Goethes Leitung wurde «Der zerbrochne Krug» 1808 im Hoftheater Weimar uraufgeführt – allerdings mit wenig Erfolg.

Mitwirkende: Dorfrichter Adam: Walter Richter; Gerichtsrat Walter: Erwin Kohlund; Schreiber Licht: Robert Tessen; Frau Marthe Rull: Lina Carstens; Eve, ihre Tochter: Valerie Steinmann; Ruprecht: Joseph Scheidegger; Frau Brigitte: Ebba Johannsen; Bedienter: Udo Minssen; Mägde: Ingeborg Stein und Ann Höling

Regie: Werner Hausmann