Die Gesundheitskrise

Macht mehr Medizin gesünder?

Medium: DVD
Dauer: 55 Min.
Original: Schweizerdeutsch/Deutsch
Die Gesundheitskrise

Alle reden vom Sparen im Gesundheitswesen, und doch steigen die Krankenkassen-Prämien schon wieder. Warum fängt eigentlich keiner bei sich selbst an und schiebt jeder die Schuld den andern zu? Das fragte sich «DOK»-Autorin Marianne Pletscher. Sie suchte kompetente Querdenker in der Gesundheitsszene, die unbeschwert von Interessenbindungen über Sparmöglichkeiten nachdenken. Und sie sammelte Geschichten von Patientinnen und Patienten, die nicht alles haben müssen, was die Medizin anbietet.

Im Zentrum des Films steht das Bezirksspital Affoltern am Albis mit Chefarzt Christian Hess und der Psychotherapeutin Anina Hess-Furrer, die mit ihrer «Menschenmedizin» einen Ansatz gefunden haben, der den Menschen und seine Psyche in den Mittelpunkt stellt und doch den schulmedizinischen Bereich nicht vernachlässigt. Ihre Patienten haben gelernt, dass ein Suchen nach den Gründen der Krankheit auch Kosten sparen kann. Auch der Hausarzt Ernst Zehnder und die Komplementärmedizinerin Edith Schmid mit ihren Patientinnen sowie der Gesundheitsökonom Willy Oggier zeigen auf, dass mehr Medizin nicht in jedem Fall mehr Gesundheit bedeutet.

Dieser Film sucht keine Schuldigen, aber er zeigt, dass jeder und jede Einzelne einen Beitrag zum Kosten sparen leisten kann und dass die Krise im Gesundheitswesen auch eine Chance zum Umdenken sein könnte.