Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth

Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern

Medium: CD
Dauer: 54 Min.
Original: Deutsch
Produktion: 1978
Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth

Anfang der 1930er-Jahre herrschten Rezession und Arbeitslosigkeit. Elisabeth kämpft um ihre Existenz. Die junge Frau braucht dringend 150 Mark, um eine Vorstrafe zu bezahlen, da sie ohne Wandergewerbeschein gearbeitet hat. Elisabeth meldet sich beim Anatomischen Institut, um schon zu Lebzeiten ihren Leichnam für die Forschung zu verkaufen. Aus Mitleid streckt ihr der Präparator das Geld vor, im Glauben, ihr damit einen neuen Wandergewerbeschein zu finanzieren. Als der Präparator herausfindet, dass sie mit seinem Geld ihre Vorstrafe bezahlt hat, erstattet er Anzeige. Elisabeth wird wegen Betrugs zu vierzehn Tagen Gefängnis verurteilt. Aber sie gibt die Hoffnung nicht auf.

Mitwirkende: Elisabeth: Dinah Hinz; Alfons: Alfred Pfeifer; Oberpräparator: Horst Warning; Präparator: Mathias Gnädinger; Vizepräparator: Peter Oehme; Baron: Robert Tessen; Irene Prantl: Eva-Maria Duhan; Frau Amtsgerichtsrat: Hanna Burgwitz; Herr Amtsgerichtsrat: Heinrich Trimbur; Invalider: Erwin Parker; Arbeiterfrau: Angelica Arndts; Buchhalter: Ingold Wildenauer; Maria: Rosalinde Renn; Kriminalbeamter: Robert Bichler; Oberinspektor: Rudolf Buczolich; Polizisten: Peter Kner, Bernd Rumpf; Joachim: Elmar Schulte

Hörspielbearbeitung und Regie: Robert Bichler