Globale Erwärmung - 3-teilige Serie

Medium: DVD
Dauer: 155 Min.
Original: Deutsch
Globale Erwärmung - 3-teilige Serie

Die dreiteilige «DOK»-Serie zur Klimaveränderung knüpft an die aktuellen Ereignisse an. Wie konnte es zur Katastrophe von New Orleans kommen? Warum stand die Schweiz unter Wasser, während andere Länder immer mehr unter Trockenheit leiden? Hochrangige Wissenschafter gehen diesen Fragen nach. Sie warnen anhand konkreter Signale aus der Umwelt vor den fatalen Folgen der Klimaerwärmung und rechnen hoch, wie es in Zukunft werden könnte, wenn alles so weitergeht wie bisher. In aller Welt, auch in der Schweiz, zeigen Experten, dass es konkrete Möglichkeiten gibt, das Klima zu schonen.

Die erste Folge der dreiteiligen «DOK»-Serie «Globale Erwärmung» leuchtet die Hintergründe der Klimaveränderung aus, vor allem den Einfluss des Menschen auf die globale Erwärmung. Sie zeigt, was die steigenden Temperaturen für die Zukunft bedeuten: Für das Wetter, die Landwirtschaft, die Gesundheit und das Überleben der Menschheit.

Das Wetter ist ein bestimmender Faktor für den Menschen. Die «Muothataler Wetterpropheten» wissen das. Das Klima macht unser Wetter. Wegen Trockenheit, Unwettern, Stürmen oder starkem Regen leidet die Landwirtschaft. Es kommt auf der ganzen Welt zu Hungersnöten. Das Klima verändert auch die Qualität unserer Luft. Das ist das Forschungsgebiet der Klimatologin Ulrike Lohmann von der ETH Zürich. Die Luftverschmutzung ist zu einem beträchtlichen Teil für die Zunahme von Krankheiten wie Asthma und Atembeschwerden verantwortlich. Der Kardiologe Thomas Lüscher vom Universitätsspital Zürich erklärt, wie sich ein heisser Sommer wie 2003 auf die Gesundheit der Menschen auswirken kann.

2005 gab es in der Schweiz Überschwemmungen in einem ungeahnten Ausmass. In Amerika zerstörte der verheerende Hurrikan Katrina New Orleans. Dämme brachen, die Stadt ertrank im Wasser. Anzeichen für solche Wetterkatastrophen gibt es auch in den Alpen. Wenn sich das Klima erwärmt, gehen die Gletscher zurück. Pflanzen und Tiere verlassen ihr gewohntes Habitat. Steigt der Anteil des Kohlendioxids in der Luft, hat das gravierende Auswirkungen auf das Wachstum der Pflanzen und die Pollenproduktion. Das Klima wandelt sich mit einer Geschwindigkeit, die man bisher nicht kannte. Wetterbedingte Katastrophen, die es auch früher schon gab, kommen immer schneller.

Wirtschaft, Mobilität und Lebensstil in den entwickelten Ländern beschleunigen durch ihren Energieverbrauch die «Globale Erwärmung». Die Technologie verschmutzt und erwärmt die Luft - Technologie ist aber auch eine der grossen Hoffnungen für die Bewältigung der Klima-Krise. So sollen etwa Unterwassertore Venedig vor verheerenden Überschwemmungen schützen. Auch London soll durch Wasserschleusen in der Themse vor einem hohen Wasserpegel verschont werden. Ökologisches Bauen wie die sogenannten Minergiebauten, neue Entwicklungen auf dem Treibstoffmarkt für Autos, Solartechnik an Grossbauten wie das neue Stade de Suisse in Bern sind nur einige Beispiele dafür, was getan wird, um die vom Menschen gemachten Einflüsse auf die Klimaveränderung in den Griff zu bekommen. Weltweit versuchen Forscher mit utopischen Experimenten das schädliche Kohlendioxid zu eliminieren, zum Beispiel mit einem künstlichen Wald.