Nati in Lausanne angekommen – Zuber voller Elan

Am Montagabend ist die Schweizer Nationalmannschaft anlässlich des WM-Qualifikationsspiels gegen Lettland in Lausanne zusammengekommen. Voller Selbstvertrauen ist Steven Zuber angereist.

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Zuber und Co. rücken ins Nati-Camp ein

2:20 min, aus sportaktuell vom 20.3.2017

Die Schweizer Nationalmannschaft hat sich vor dem WM-Qualifikationsspiel am Samstag zum ersten Mal seit gut 4 Monaten wieder getroffen. Das Team von Vladimir Petkovic gastiert für einmal nicht in Feusisberg, sondern in Lausanne, weil die Partie gegen Lettland in Genf ausgetragen wird.

Ob am unteren Zürichsee oder am Lac Léman – bei Steven Zuber ist die Freude ohnehin gross. Der Hoffenheim-Söldner ist erstmals seit 2013 wieder im Kreis der Nati. Und er wittert Morgenluft.

Viele Fragezeichen als Chance?

Der 25-jährige Mittelfeldspieler zeigt bei Hoffenheim seit Wochen gute Leistungen und ist auf der linken Aussenbahn gesetzt. Ganz im Gegensatz zu einigen seiner Nationalmannschaftskollegen.

«  Nur ein bisschen ‹mittschüttele› will ich nicht. »
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Zuber: «Man ist nicht umsonst in der Nati»

2:49 min, vom 20.3.2017

Breel Embolo fehlt bekanntlich verletzt, der abwanderungswillige Haris Seferovic spielt bei Frankfurt keine Rolle mehr, Valon Behrami (Oberschenkel) und Xherdan Shaqiri (Wade) sind angeschlagen ins Camp eingerückt.

Die Chance also für Zuber? «Man ist nicht umsonst in der Nati. Aber was hier von mir verlangt wird, weiss ich noch nicht. Das wird sich im Verlauf der Woche zeigen», sagte Zuber nach seiner Ankunft. Einfach nur ein bisschen «mittschüttele» wolle er aber nicht. «In meinem Fall geht es darum, sich aufzudrängen.»

Schär, Djourou, Shaqiri – alle ohne Spielpraxis

Aufdrängen wollen sich auch andere Spieler. Auch solche, die in ihren Klubs nur noch zweite oder dritte Wahl sind. Zu ihnen gehören auch die Innenverteidiger Fabian Schär oder Johan Djourou.

Im Sturm wird sich im Verlauf der Woche zeigen müssen, wie fit Shaqiri ist. Seit 7 Runden figurierte er nicht mehr im Kader von Stoke, soll sich selber aber für genug fit halten. Auch er wird die kommenden Tage dazu nützen, Trainer Petkovic von eben dem zu überzeugen.

Sendebezug: «sportflash», SRF zwei, 20.03.2017, 20:00 Uhr