Den Froome-Gegnern bleiben zwei Chancen

Zwei Bergetappen, ein Zeitfahren – was in der letzten Woche der Tour de France auf die Fahrer wartet. Und was SRF-Experte Sven Montgomery den Froome-Verfolgern für Chancen einräumt.

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Montgomerys Fazit nach 2 Tour-Wochen

0:21 min, vom 17.7.2017

Die Ausgangslage vor der Schlusswoche der Tour de France ist spannend. Die Zeitdifferenz zwischen den Gesamtersten Chris Froome, Fabio Aru, Romain Bardet und Rigoberto Uran beträgt nur gerade 29 Sekunden.

Klar ist: Wollen Aru, Bardet oder Uran Froomes dritten Tour-Sieg in Serie verhindern, müssen sie den Briten in den Bergen angreifen. Im Zeitfahren von Marseille dürfte Froome seinen Kontrahenten überlegen sein.

Damit verfügen die Herausforderer noch über genau zwei Chancen, Angriffe auf Froome zu lancieren. Und diese beiden Bergetappen haben es in sich. Ein Überblick:

  • Dienstag, 16. Etappe: Le Puy-en-Velay – Romans-sur Isere

Eine weitgehend flache Überführungsetappe, die auf die Sprinter zugeschnitten sein dürfte.

Das Feld auf dem Weg zum Galibier.

Bildlegende: Harter Anstieg Das Feld auf dem Weg zum Galibier. Reuters

  • Mittwoch, 17. Etappe: La Mure – Serre-Chevalier

Eine brutal harte Alpenetappe über 183 Kilometer mit den Anstiegen auf den Col de la Croix de Fer, den Col de Télégraphe sowie den legendären Galibier. Grosse Zeitabstände garantiert, hier kann es für Froome ganz eng werden.

  • Donnerstag, 18. Etappe: Briancon – Col d’Izoard

Wohl die letzte Chance, Froome zu gefährden: Nach einem 30 km langen Anstieg auf den Col de Vars und einer rasanten Abfahrt endet die Etappe auf dem Col d’Izoard. Die letzten 10 Kilometer vor dem Gipfel haben im Schnitt über 9 Prozent Steigung.

  • Freitag, 19. Etappe: Embrun – Salon-de-Provence

Leicht hügelig, eine ideale Etappe für Ausreissergruppen mit Fahrern, die im Gesamtklassement keine Ambitionen haben. Auch eine Sprintankunft ist nicht ausgeschlossen.

  • Samstag, 20. Etappe: Einzelzeitfahren in Marseille

Hier fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg endgültig. Der Parcours in Marseille ist allerdings nur 22,5 Kilometer lang und völlig flach – riesige Zeitunterschiede wird es nicht geben.

  • Sonntag, 21. Etappe: Montgeron-Paris

Auf der letzten Etappe wird der Leader traditionell nicht mehr angegriffen. Es wird im Feld gewitzelt, gelacht und eventuell Champagner getrunken, ehe es auf den Champs-Elysées um den prestigeträchtigen Sprintsieg geht.

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Setzen sich die Schweizer in der 3. Tour-Woche noch in Szene?

0:39 min, vom 17.7.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.07.2017, 15:05 Uhr