Als sie mit 11 Jahren das zweite Klavierkonzert von Johannes Brahms hörte, wusste Beatrice Berrut, dass sie Pianistin wird. «Die Grösse seiner Musik gibt mir ein Freiheitsgefühl.» Es folgte die Ausbildung in Lausanne, Zürich und Berlin. Seit Jahren gibt sie überall auf der Welt Konzerte. Mit der Einsamkeit auf Reisen kann sie umgehen. «Man muss sich mit sich selbst wohlfühlen.»

Beatrice Berrut wusste mit elf Jahren, dass sie Pianisin werden will. zvg/Murten Classics

Um ihre Höhenangst zu überwinden, machte sie den Pilotenschein. «Ich bleibe nicht gerne in der Komfortzone.» Das private Fliegen hat sie jedoch dem Klima zuliebe aufgegeben.

Musik ist eine ihrer Leidenschaften, eine andere der Whiskey. In Schottland liess sie sich zur Verkosterin ausbilden. Whiskey und Klavierspiel haben in ihren Augen vieles gemeinsam: «Beide bergen ein Geheimnis.»

Beatrice Berrut bringt das Klavier zum Singen. zvg/Murten Classics

Die Walliserin liebt die Berge. Das Skifahren hat sie jedoch aufgegeben. Nach einem Unfall musste sie zwölf Konzerte absagen. Sie übt fünf bis sieben Stunden pro Tag. Doch auf der Bühne spielt sie mit Leichtigkeit. «Ich muss für die Musik und die Melodie brennen.»

Beatrice Berrut am Murten Classics

zvg/Murten Classics
  • So 25. August 11 Uhr: Klavierquartett von Mahler und Forellenquintet von Schubert
  • Sa 31. August und 1. September 20 Uhr: Klavierkonterzt Nr. 2 von Brahms und Sinfonie Nr 3 a-Moll von Mendelssohn