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«Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm» ist eine gut bekannte Redewendung
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«Steter Tropfen macht nass»

Redewendungen sind Lebensweisheiten, mit denen man im besten Fall Alltagssituationen besser meistert. Vielleicht hilft dem Frühaufsteher der altbekannte Spruch «Morgenstund hat Gold im Mund» tatsächlich, frischer in den Tag zu starten.

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Aber was, wenn eine Redensart zwar klingt wie ein echtes Sprichwort, auf den ersten Blick aber gar keinen Sinn macht? Nadia Zollinger, Gastgeberin im Podcast «Dini Mundart», wirft Mundartredaktor Markus Gasser einen solchen, von ihr selbt erfundenen Brocken hin: «Jedes Mälchschämeli het es churzes Bäi». Stimmt. Aber in welcher Situation setze ich diese Lebensweisheit ein? Nadia weiss es natürlich ganz genau!

Das Beispiel führt die beiden mitten in die Diskussion, was eine Redensart genau ist, woher sie kommen und wie überhaupt neue entstehen. Welche Rolle sie in unserer Alltagssprache spielen. Was für ganz verschiedene Typen von Redensarten existieren. Und eben: Wie man selber eine erfindet! Zum Beispiel diese: «Wenn de Salot no grüen isch, muesch nid Schnägge zelle».

Familienname Mäder, Mader, Meder
Ausserdem erklärt Hans Bickel vom Schweizerischen Idiotikon die Herkunft und Verbreitung des Familiennamens Mäder und seiner Varianten Mader und Meder. Es kann sich dabei um einen Berufsnamen oder einen Vaternamen handeln. Welche Herkunftsvariante wahrscheinlicher ist, ist schwer zu sagen.

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