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Basteibrücke aus dem Jahr 1851, ein Wahrzeichen der Sächsischen Schweiz
Wikimedia Commons / Jens Strauss
abspielen. Laufzeit 56 Minuten 42 Sekunden.
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Zahlreiche Schweizen in Deutschland

Über hundert Gebiete in Deutschland tragen den Namen «Schweiz». Warum sind es so viele und wie sind sie zu ihrem Namen gekommen?

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In dieser Sendung stellen wir insgesamt fünf Schweizen in Deutschland vor: Die zwei bekanntesten sind wohl die Sächsische und die Fränkische Schweiz. Wir nehmen Sie aber auch mit in die Holsteinische Schweiz im Norden, in die Märkische Schweiz bei Berlin und in die Neuffener Schweiz auf der Schwäbischen Alb.

Um letztere war 1929 ein ziemlicher Streit entbrannt. Nationalisten wollten den Namen «Schweiz» tilgen, konnten sich schlussendlich aber nicht durchsetzen. Die Details zur Geschichte gibts in der Sendung.

Warum so viele Schweizen?

Ausserdem gehen wir den Fragen nach, warum es gerade in Deutschland so viele Schweizen gibt und warum diese Regionen überhaupt den Namen Schweiz erhalten haben.

So viel sei verraten: Im Zentrum stand immer der Vergleich mit der Schweizer Landschaft – allerdings bezog man sich nicht bei allen Schweizen auf dieselben Landschaftsmerkmale. Einmal wurde auf waldige und felsige Gebiete im Jura Bezug genommen, ein anderes Mal waren die Seen und Hügel der Voralpen für die Namensgebung verantwortlich.

Kommen Sie mit auf eine unterhaltsame und lehrreiche Reise durch die Schweizen Deutschlands!

Buchtipp

  • Philippe Frei: Transferprozesse der Moderne. Die Nachbenennungen «Alpen» und «Schweiz» im 18. bis 20. Jahrhundert. Peter Lang Verlag 2017.

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