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Franz Schubert: Divertissement à l'Hongroise

Franz Schubert hat eine grosse Anzahl von vierhändigen Klavierwerken hinterlassen, die für den musikalischen Hausgebrauch gedacht waren, aber auch weit darüber hinausgehen. Das gilt sicher für sein Divertissement à lhongroise.

Das halbstündige Werk atmet ungarischen Geist, inspiriert von Schuberts Aufenthalt beim Grafen Johann Karl Esterházy. Cimbalom-Effekte, Zigeunertonleiter und eine «ungarische Melodie» (die Schubert auch als separates Klavierstück veröffentlicht hat) sorgen für exotisches Kolorit.

Welches der Klavier-Duos meistert die Koordination am besten, die beim vierhändigen Spiel besonders gefragt ist, und liefert darüber hinaus das überzeugendste musikalische Resultat? Es diskutieren der Pianist Ivo Haag (vom Klavierduo Soós-Haag) und der Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen zusammen mit Norbert Graf.