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Gustav Holst: The Planets

Bei Gustav Holsts siebensätziger Suite «Die Planeten» von Weltberühmtheit zu sprechen, ist zwar naheliegend. Allerdings ist zugleich auffällig, dass es das 1917 vollendete Werk nur selten schafft, ausserhalb der Inselwelt Grossbritanniens aufgeführt zu werden.

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Den einen ist es zu wenig sinfonisch, die anderen hören zu starke Anklänge an Maurice Ravel (dessen Boléro Holst im ersten Satz «Mars» zu zitieren scheint) oder den Dukasschen «Zauberlehrling», die textlosen Chöre eines Claude Debussy in dessen «Nocturnes» ... Holst, dessen sonstiges Werk hierzulande völlig unbekannt ist, hat sich jedenfalls an den Strömungen seiner Zeit bestens orientiert. Auch an den Orchestrierungskünsten eines Strawinsky, Schönberg oder Strauss. Die erste öffentliche Aufführung der «Planeten» fand vor 100 Jahren statt. Einen Satz «Erde» gibt es übrigens nicht in Holsts Suite.

Gäste von Benjamin Herzog sind der Musikjournalist Sigfried Schibli und der Musikdramaturg Hans-Georg Hofmann.