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Thomas Brasch
Legende: Thomas Brasch Wikimedia
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«Woanders» von Diana Näcke, Christina Runge und Masha Qrella

«Wer sind wir eigentlich noch?», fragte der Schriftsteller Thomas Brasch. Masha Qrella singt diese Zeilen. Sie und ihre Mitmusikerinnen machen Braschs Lyrik zu Songtexten. Im musikalischen Zwiegespräch folgen sie seinem Beispiel, sich mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr auseinanderzusetzen.

In Versatzstücken aus Interviews, Gedichten, Materialskizzen und Proberaum-Mitschnitten entsteht ein musikalisches Hörspiel, das von der Einsamkeit als politischem Moment erzählt und zugleich vom fortwährenden Versuch, sich Vereinnahmungen zu entziehen. Das Hörspiel legt auch einen Arbeitsprozess offen, der versucht, «das Ungeheuerliche erst mal zu denken» und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als «Bleiben wo ich nie gewesen bin» herbeigesehnt hat.

Thomas Brasch, der von der Geschichte zu Unrecht scheinbar verschluckte Schriftsteller, bekommt eine neue Chance. Zwanzig Jahre nach seinem Tod legt das Hörspiel «Woanders» die in jedem einzelnen Wort seiner Dichtkunst gespeicherte Kraft frei. (Aus der Jury-Begründung zur Auszeichnung zum Hörspiel des Monats Februar 2021)

Brasch verstarb am 3. November 2001 in Berlin.

Mit: Masha Qrella

Musik: Masha Qrella, Andreas Bonkowski und Chris Imler - Gäste: Andreas Spechtl und Tarwater - Tontechnik: Alexander Brennecke und Gunda Herke - Regie: Diana Näcke, Christina Runge und Masha Qrella - Produktion: DLF Kultur 2020 - Dauer: 51'

Diese Produktion steht Ihnen für 7 Tage zum Nachhören zur Verfügung. Danach verweisen wir Sie gerne auf die Internetseite des DLF Kultur, auf der das Hörspiel ebenfalls zu finden ist.

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