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Wie ich lernte, das Grübelmonster in meinem Kopf zu bändigen

Nachts verwandeln sich die Gedanken von Input-Redaktorin Reena Thelly zu einem bösem Grübelmonster. Damit ist sie bei weitem nicht allein.

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Input zeigt, wie sich dieses Monster zähmen lässt - zusammen mit Bühnenkünstlerin Patti Basler, die aus dem Grübeln Ideen für ihre Kunst schöpft und Psychologin Karina Wahl, die hilft, das Phänomen zu verstehen und anzugehen.

Denn seit das Grübelmonster einen Namen hat, lässt es sich bändigen: Rumination - das bedeutet wiederkäuen. Was Kühen bei der Verdauung hilft, kann dem Menschen schaden, weil die destruktiven Gedanken zu keiner Lösung führen.

Rumination kennt viele Auslöser:

  • Situationen im Job: Wenn das Kopfkarussel nachts endlos dreht, ohne eine Lösung für das Problem am Arbeitsplatz zu finden.
  • Soziale Situationen: Am Tag nach der Party 1000 mal an den Moment zurückdenken, wo man einen Witz erzählt hat aber niemand lachte und nun überzeugt ist, dass die anderen einen nachhaltig doof finden. 
  • Dinge, die in der Zukunft liegen: Destruktive Gedanken zum Match am Wochenende, den man auf keinen Fall verlieren darf - vor dem inneren Auge aber nur sieht, was alles schiefgehen wird.

Input zeigt, was gegen das Grübeln hilft. Zu hören in dieser Folge:

  • Kabarettistin und Autorin Patti Basler: Sie grübelt gut gerne und schöpft daraus Ideen für die Bühne: «Grübeln ist mein Beruf!» Wer das Grübelmonster durch ihre Brille sieht, erkennt seine Schwächen.
  • Karina Wahl ist Psychologin und lehrt und forscht an der Uni Basel, unter anderem zum Thema Rumination. Sie hilft, das Grübeln besser zu verstehen und zeigt, was wir dagegen tun können: «Ein Grübel-Tagebuch zu führen, kann helfen.»

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