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Das neue Dublin: Der Wandel ist auch in der Architektur offensichtlich (gekippter Zylinder des Kongresszentrums).
Keystone
abspielen. Laufzeit 28:42 Minuten.
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Irlands Verwandlung – wie die Insel zu sich selbst fand

Das heutige Irland ist weit entfernt von der Trostlosigkeit und der Enge des letzten Jahrhunderts. Innerhalb einer Generation haben sich die Wirtschaft, die Bevölkerungsstruktur und das Selbstverständnis des Landes grundlegend verändert.

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Vor 35 Jahren war Irland ein rückständiges Land, im Bann der katholischen Kirche und argwöhnisch-empfindlich im Umgang mit der britischen Nachbarin. Diese Altlasten wurden seither abgetragen, die irische Bevölkerung hat sich radikal verändert: Ehemalige Auswanderer sind mit neuen Ideen heimgekehrt, Einwanderer aus Mitteleuropa haben Farbe in eine vormals sehr geschlossene Gesellschaft gebracht und ein regelrechtes Wirtschaftswunder ermöglicht. Auch dass sich mehr Frauen an der Arbeitswelt beteiligten, war ein wichtiger Faktor beim Aufschwung, dem Erfolg des «keltischen Tigers».

Einer, der diesen Wandel miterlebt hat, ist Martin Alioth. Als Korrespondent von Radio SRF lebte er in der Nähe von Dublin. Jetzt ist er im 67. Altersjahr gestorben. Im Gedenken an ihn wiederholen wir seine letzte International-Sendung vom Frühling 2020.

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