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Aufbau trotz Terror: Schulhof in Mogadischu.
SRF. Anna Lemmenmeier
abspielen. Laufzeit 28 Minuten 44 Sekunden.
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Somalia – Leben im «gescheiterten» Staat

Somalia gilt als «gescheiterter» Staat, grosse Teile sind der Dschihadistenmiliz Al-Shabaab überlassen. Aber auch die grösste Friedensmission der Welt ist in dem ostafrikanischen Land aktiv - und einheimische Unternehmerinnen und Unternehmer engagieren sich für eine bessere Zukunft.

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«Failed state», gescheiterter Staat, so wird ein Staat bezeichnet, der seine grundlegenden Funktionen nicht erfüllen kann - Funktionen wie Sicherheit, Bildung oder Gesundheit. Das hat Folgen. In Somalia stirbt jedes achte Kind vor seinem fünften Geburtstag, kaum sonst wo auf der Welt ist die Müttersterblichkeit derart hoch, nirgendwo gehen weniger Kinder zur Schule.

Nach Ausbruch des Bürgerkriegs vor 30 Jahren galt Somalia während Jahren als regierungslos. Heute hat das Land wieder eine provisorische Verfassung und eine Zentralregierung, doch die dschihadistische Terrorgruppe Al-Shabaab beherrscht weite Teile des Landes, verübt regelmässig Bombenanschläge und behindert den Aufbau eines Staates. Wer springt in die Bresche, wenn der Staat nicht existiert?

Wir besuchen Menschen, die Somalia zusammenzuhalten versuchen, wie Abdinasir Ali Mohamed. Er hat trotz Terrorgefahr in Mogadischu eine der besten Schulen des Landes aufgebaut. Ein ehemaliger Gefolgsmann von Al-Shabaab erzählt, was ihn bewog, sich der Dschihadistenmiliz anzuschliessen und wie er im Auftrag von Al-Shabaab Steuern eintrieb. Und wir gehen auf Patrouille mit der grössten Friedensmission der Welt, der AMISOM.

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