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Künste im Gespräch – Kunstszene Russland und Kultautor Pynchon

Je repressiver der Staat, desto radikaler die Kunst – das gilt auch für Russland. Wir eröffnen Einblicke. Und wir lauschen den Liedtexten von Kultautor Thomas Pynchons – diese hat Christian Hänggi vertont. Dann hören wir rein in das neue Ensemblestück «Auf Distanz» von Barblina Meierhans.

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Die russische Kunstszene zeichnet sich durch Privatinitiativen, künstlerisches Engagement, Kollektive und staatliche oder städtische Institutionen aus. Und es gilt: Je repressiver der Staat, desto radikaler die Kunst. Wie reagieren russische Künstler*innen auf die Spannungen der Gegenwart? Wir tauchen ein.

Danach tauchen wir ein in das klingende Werk von Kultautor Thomas Pynchon. Der US-amerikanische Romanautor ist ebenso Kult wie Mysterium: Er lebt zurückgezogen, gibt nie Interviews, seine Werke erscheinen unregelmässig. In seinen sperrigen Werken sind immer wieder Songtexte eingebaut. Eine Auswahl dieser Texte hat der Schweizer Amerikanist Christian Hänggi mit der US-amerikanischen Band «Visit» vertont. Die CD «Now Everybody» ist eine unterhaltsame, aber auch tiefgründige alternative Reise durch Pynchons Werk, die sowohl literarisches wie musikalisches Vergnügen bereitet.

Und zuletzt machen wir einen Abstecher an das «Lucerne Festival». Die Schweizer Komponistin Barblina komponierte für die diesjährige Ausgabe das Stück «Auf Distanz» - ein Ensemblestück mit performativen Elementen, das auch eine Referenz an Anton Webern ist.

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