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Mobbing an Schweizer Schulen

In keinem anderen europäischen Land wird so viel gemobbt, wie in der Schweiz. Das zeigen Befragungen im Rahmen der jüngsten Pisa-Studie. Das müsste nicht sein. Forschungen zeigen, frühes Erkennen und Eingreifen kann Mobbing in Schulklassen verhindern.

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Zwischen sieben und elf Prozent der Befragten Jugendlichen in der Schweiz gaben im Rahmen der Pisa-Studie 2018 an, sie seien ausgestossen, ausgelacht oder geschlagen worden. Das sind deutlich mehr als noch bei der Pisa-Studie von 2015. Damals fühlten sich nur gerade rund drei Prozent der Befragten gemobbt.

Auch im Ländervergleich schneidet die Schweiz in Sachen Mobbing an den Schulen schlecht ab. Nur gerade in Italien gaben etwa gleich viele Jugendliche an, regelmässig gemobbt zu werden. In allen anderen vergleichbaren Ländern, wie Belgien oder Frankreich, sind die Zahlen deutlich tiefer.

Mobbing lässt sich verhindern. Erkennen Lehrerinnen und Lehrer die ersten Signale, können sie eingreifen. In freiwilligen Präventionsprogrammen können sie sich dazu ausbilden lassen. Aber auch Eltern spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Kinder vor Mobbing zu schützen.

Zusätzlich zum Thema: Input vom 20.9.20 SRF Redaktorin trifft nach 30 Jahren ihr Mobbing-Opfer: https://www.srf.ch/audio/input/wiedersehen-mit-meinem-mobbing-opfer?id=11843541 

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