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Saisonnierstatut: "Das war ein Attentat auf die Familien"

Sie bauten Strassen, Tunnels, die Schweiz. Die Politik wollte ihre Arbeitskraft, aber nicht ihre Familien. Hundertausende Familien mussten sich trennen. Kinder wuchsen fern ihrer Eltern auf oder lebten heimlich in der Schweiz. Wie geht es ihnen heute und wie sieht ihr Kampf um Gerechtigkeit aus?

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Als Kinder hätten sie gelernt zu schweigen, erzählt Paola de Martin. Weil reden gefährlich war. Zum Beispiel für jene Kinder, die illegalisiert in der Schweiz lebten. Und auch für jene, die jahrelang von ihren Eltern getrennt leben mussten, so wie Autorin Melinda Nadj Abonji. Heute wollen sie nicht mehr schweigen. Diesen Herbst haben sie den Verein "Tesoro" gegründet mit dem Ziel die Interessen der Familienmitglieder zu vertreten, die vom Schweizerischen Saisonnierstatut und Jahresaufenthalterstatut betroffen waren. Bei "Kontext" erzählen Egidio Stigliano, Paola de Martin und Melinda Nadj Abonji von ihrer Verganenheit, reden über Widerstand und von ihrem Kampf um Gerechtigkeit.

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