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Aleksej hat einen Traum: beim Roulette so viel Geld zu gewinnen, dass er sich ein Ansehen in der Gesellschaft verschaffen kann.
IMAGO / United Archives International
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3/10: «Der Spieler» von Fjodor Dostojewski

Aleksej Iwanowitsch hat einen Traum: beim Roulette so viel Geld zu gewinnen, dass er seine Anstellung als Hauslehrer aufgeben und sich ein Ansehen in der Gesellschaft verschaffen kann. Doch vorerst spielt er nicht für sich selbst, sondern für Polina, in die er verliebt ist.

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Polina, die Stieftochter von Aeksejs Arbeitgeber zwingt ihn wieder an den Roulettetisch. Nachdem ihm das Glück erst hold war, verliert er nun. Wofür sie das Geld überhaupt braucht, verrät ihm Polina nicht. Trotz seiner wiederholten Liebesbekenntnisse behandelt sie ihn abweisend und kühl, ohne ihm den Umgang mit ihr generell zu untersagen.

In «Der Spieler» zeichnet Dostojewski detailliert den Spielbetrieb am Roulettetisch der damaligen Zeit, bevölkert von scharf wie humorvoll gezeichneten Charakteren. Man durchlebt mit Aleksej Iwanowitsch eine Sucht, die Dostojewski am eigenen Leib erfuhr. Wir durchlaufen alle Stadien des Spielers: von der anfänglichen Faszination des Glücksspiels und dem naiven Hoffen auf den schnellen, lebensverändernden Gewinn hin zum tagesfüllenden Zocken mitsamt dem Verlust aller materiellen Güter und ehrenwerten Charaktereigenschaften.

Aus dem Russischen von Gregor Jarcho
Es liest: Rainer zur Linde
Produktion: SRF 1980

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