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Linda Olsansky
SRF / Marion Nitsch
abspielen. Laufzeit 27:47 Minuten.
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5/10: «Das Eidechsenkind» von Vincenzo Todisco

Nach Draussen kann das Kind nicht. Die Gefahr ist gross, dass es entdeckt und zusammen mit den Eltern ausgeschafft wird. Deswegen muss man ihm das Draussen erzählen. In seiner Fantasie erbaut sich das Kind eine eigene Welt. Aber es leidet auch oft an schlimmem Husten. Was, wenn es gehört wird?

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Ein Leben ohne Freunde, ohne Schule, ohne Ausgang; Flüstern statt Lachen, Essen nur von Plastiktellern, damit nur ja kein Geräusch entsteht - so sah das Leben Vieler aus, die vor rund 60 Jahren als illegal eingereiste Kinder italienischer Saisonniers in der Schweiz lebten. Da sie keine Aufenthaltsbewilligung bekamen, versteckten viele Eltern ihre Kinder daheim. Der 2018 erschienene Roman «Das Eidechsenkind» des Schweizer Autors Vincenzo Todisco erzählt das Leben eines solchen Versteckkindes – und gibt zugleich detailreichen Einblick in den Lebensalltag der Gastarbeiter in den 1960er und -70er Jahren.

Es liest: Linda Olsansky
Tontechnik: Mirjam Emmenegger
Regie: Susanne Janson
Dramaturgie: Simone Karpf
Produktion: SRF 2021
Dauer: 28

Hinweis: Dies ist eine leicht gekürzte Lesung. «Das Eidechsenkind» ist in der «Edition Blau» des Rotpunktverlags erschienen.

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