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Ausschnitt der Blick-Titelseite vom 24.12.2014.
SMD
abspielen. Laufzeit 25:30 Minuten.
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Der Fall JSH und seine Folgen für den Journalismus

Am 24. Dezember 2014 wird eine Zuger Politikerin über Nacht national bekannt. Ein Blick-Artikel ist der Anfang dessen, was als "Zuger Sex-Affäre" in die Mediengeschichte eingehen wird.

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Es ist eine Artikel-Serie, welche die Medienschaffenden seither in zwei Lager teilt. Die einen kritisieren die Berichterstattung, die Wortwahl und das Ausmass massiv. Sie stehen geschlossen hinter der Zugerin. Die Anderen sind zumindest skeptisch.

Im April standen sich der Ringier-Verlag (Eigentümer der Blick-Titel) und Jolanda Spiess-Hegglin vor Gericht gegenüber. Die ehemalige Politikerin klagt auf Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte.

Und die Medienschaffenden? Sie sind sich uneinig - soll der Klage Recht gegeben werden? Oder ist zu hoffen, dass die Klage abgewiesen wird?

Im Zentrum dieser Sendung stehen folgende Fragen: Wann ist eine Berichterstattung gerechtfertigt? Wann darf man Namen nennen und Fotos zeigen? Wie viel verdient ein Verlag mit so einer Artikel-Serie? Und welche Folgen hat ein mögliches Urteil für den Journalismus in der Schweiz?

Der Medientalk, mit:

  • Claudia Blumer, stellvertretende Inlandchefin des Tages-Anzeigers
  • Hansi Voigt, freier Journalist und Berater