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Linus Marcello Schumacher – Dozent und Psychologe

Linus Marcello Schumacher ist Dozent an der Hochschule für Soziale Arbeit an der Fachhochschule der Nordwestschweiz FHNW. Zuvor war er der erste Präsident der AIDS-Hilfe beider Basel und Delegierter für AIDS-Fragen und somit einer der Pioniere im Kampf gegen das Virus in der Nordwestschweiz.

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Aufgewachsen ist Linus Marcello Schumacher in einem Dorf im Fricktal, wo seine Eltern einen Bauernhof hatten. Die Gerüche, die Jahreszeiten, die Arbeit, die Abläufe der Natur, die Rituale des Dorflebens, all das prägte den Jungen und gab ihm Halt. Nach einer Reise nach Israel und einem Aufenthalt in einem Kibbuz zog er in Stadt, wo er erst Krankenpfleger wurde und später Psychologie studierte. Und dann kam «die Sache mit AIDS», wie er sagt, was für ihn, der eben erst sein Coming-out als Schwuler hinter sich hatte, alles veränderte. Vor allem der Umstand, dass durch diese Krankheit die hart erkämpften Errungenschaften der Schwulenbewegung wieder bedroht waren, machte ihm zu schaffen, also schloss er sich Leuten an, die sich dagegen wehrten. So gründeten einige Vertreter der HABS, der Homosexuellen Arbeitsgruppe Basel-Stadt, und ein paar andere engagierte Schwule in einer Privatwohnung die AIDS-Hilfe beider Basel, deren erster Präsident Linus Marcello Schumacher wurde.


Von seiner Kindheit auf dem Land und seinem beruflichen Weg, von seinem Coming-out und seinem Engagement für ein selbstbestimmtes Leben, von seinem Kampf gegen AIDS und seiner lebenslänglichen Auseinandersetzung mit dem Tod, von seiner Vorfreude auf eine nicht verplante Zeit nach der bevorstehenden Pensionierung und natürlich auch von der Musik erzählt Linus Marcello Schumacher im Gespräch mit Gastgeber Michael Luisier.

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