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Nach einem Herzvorfall leidet die Psyche noch lange.
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Psychokardiologie: Wenn die Seele nach einem Herzvorfall leidet

Nach einem Herzvorfall ist oft vor einem Herzeingriff. Und das macht Patientinnen und Patienten Angst, grosse Angst. Und dann ist da auch die Angst vor einem neuerlichen Vorfall. Da leiden Körper und Seele. Helfen kann die Psychokardiologie: Sie ist Hilfe für die durch das Herz angeschlagene Psyche.

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Die Psychokardiologie ist noch eine relativ junge Disziplin. Denn häufig sind Patientinnen und Patienten alleine mit ihren Ängsten nach einem Herzvorfall oder einem Herzeingriff. 

Sprechen Sie Ihre Ängste an

Lena Jellestad ist Oberärztin an der Klinik für Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik am Universitätsspital Zürich. Ihr Spezialgebiet ist die Psychokardiologie. Für sie ist es wichtig, dass der Patient oder die Patientin die Ängste, die so ein Vorfall ausgelöst hat, anspricht. Im nahen und weiteren Umfeld. «Wichtig ist es, sich den Ängsten zu stellen», sagt die Expertin. Diese können so weit gehen, dass Patienten nichts mehr essen oder Angst haben zu schlafen; der Tod könnte sie im Schlaf ereilen. Nicht selten münden die psychischen Probleme in eine Depression oder eine Angststörung.

Gehen Sie über die Bücher, allenfalls mit professioneller Hilfe

Die Psychokardiologin empfiehlt, selber zu schauen, was einem gut tut, wo Stress vermieden werden kann, wie das Leben künftig gelebt werden soll. Es ist nicht verkehrt, sich dem Hausarzt oder dem Kardiologen anzuvertrauen. Oder man nimmt Hilfe über eine psychokardiologische Sprechstunde in Anspruch.

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