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Welcher Fitnesstracker passt zu mir?

Einer der beliebtesten Vorsätze für das neue Jahr: Gesünder leben und sich mehr bewegen oder effizienter trainieren. Da kann ein Fitnesstracker helfen. Solche Geräte gibt es in verschiedensten Ausführungen und zu unterschiedlichsten Preisen. Wir sagen Ihnen, welches Gerät am besten zu Ihnen passt.

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Bewegungs-Einsteiger, die Motivation brauchen

Für den Anfang tut es hier ein Fitnessarmband – erhältlich ab circa 20 Franken. Es hat einen kleinen Display und ist leicht und angenehm zu tragen. Dafür hat es nur wenige Funktionen. Seine Hauptaufgaben: Schritte zählen und den Träger daran erinnern, sich zu bewegen. Ziel ist: 10'000 Schritte pro Tag – wie von derWeltgesundheitsorganisation empfohlen.

Hobby-Sportler

Gerade Jogger und Velofahrer möchten schon etwas mehr wissen von ihrem Tracker. Sie möchten während dem Training zum Beispiel den Puls überprüfen (falls genau, braucht es dazu einen Brustgurt mit Sensor). Und sie möchten wissen, welche Distanz sie in welcher Geschwindigkeit zurückgelegt haben. Ausserdem möchten sie ihre Trainingseinheiten analysieren und vergleichen. Dies funktioniert via App auf dem Smartphone. Bei vielen Trackern kann man sich so auch mit anderen Usern vergleichen und sich zusätzlich motivieren.

Vor dem Kauf sollte man daher unbedingt klären, ob Tracker und Handy miteinander kompatibel sind. Viele solche Tracker können auch Telefonfunktionen übernehmen wie Anrufe entgegennehmen, Nachrichten lesen oder Musik abspielen. Dafür muss das Handy aber dabei sein im Training. Das Display ist grösser und besser lesbar. Solche Geräte kosten zwischen 150 und 500 Franken.

Fast-Profis

Ambitionierte Sportler, wie Marathonläufer, brauchen einen Trainingscomputer mit allen mögliche Fitness- und Speicherfunktionen am Handgelenk. Sie funktionieren ohne Handy. Nebst GPS haben sie ein zweites Satellitensystem eingebaut. Das ermöglicht eine genau Ermittlung von Distanz, Geschwindigkeit etc. Ausserdem sind sie wasserdicht – wichtig für Triathleten und Schwimmer. Und sie sind sehr robust. Entsprechend kosten sie auch einiges – bis 1500 Franken oder mehr.

Und wo gehen die Daten hin?

Die Daten sind auf der Uhr und im Handy gespeichert. Aber auch in einer Cloud. Theoretisch kann also ein Hacker an meine Daten gelangen. Funktioniert der Tracker mit einer App, verfügt ausserdem der Anbieter über die Daten. Bevor man sich für einen Tracker entscheidet, sollte man also die Datenschutzbestimmungen genau lesen und herausfinden, was der Anbieter mit diesen Informationen anstellt.

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