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Die Prager Politologin Zuzana Lizcova.
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Zuzana Lizcova: Sieg der Demokratie in Tschechien

Das tschechische Wahlvolk hat für einen Machtwechsel gestimmt: Ein ermutigendes Zeichen in Zeiten der Demokratie-Krise in Mittel-/Osteuropa. Wie der Erfolg der gemässigten Kräfte zu werten ist, analysiert die Prager Politologin Zuzana Lizcova im Tagesgespräch bei Marc Lehmann.

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Das Zentrum geht gestärkt aus den Wahlen hervor, die Pole wurden zurückgedrängt – in Tschechien dürfte nun die Regierung ausgetauscht werden. Der Milliardär und bisherige Premierminister Andrej Babis hat mit seiner populistischen ANO-Bewegung schwere Verluste erlitten – seine Korruptionsaffären sind den bisher so politikmüden Wählerinnen und Wählern doch zu viel geworden. Ob das Oppositionsbündnis von rechts- bis linksliberalen Kräften nun aber tatsächlich durchstarten kann, hängt vom Staatspräsidenten ab – und dieser liegt seit Sonntag im Spital auf der Intensivstation. Droht die Aufbruchstimmung am Ende in eine politische Lähmung zu münden? Wir fragen im Tagesgespräch Zuzana Lizcova, Politologin an der Karls-Universität Prag.

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