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Gertrud Woker zeigte sich sowohl als Frau im männerdominierten Forschungsbetrieb, als auch als Pazifistin unerschrocken.
Keystone / Photopress-Archiv
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Gertrud Woker - brillante Forscherin und vergessene Pazifistin

Gertrud Woker (1878-1968) war eine der ersten Frauen in der Schweiz, die Chemie studiert und die erste, die darin einen Doktortitel erworben hatte. Schon vor über hundert Jahren hatte sie gegen den Gaskrieg angeredet.

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Durch einen Forschungsaufenthalt in Berlin bekam sie Kenntnisse von Forschungen des Chemikers Fritz Haber, dem es gelang, den für die Landwirtschaft enorm wichtigen Kunstdünger zu entwickeln. Ebenfall gelang ihm fatalerweise die Entwicklung von Giftgas, das im Ersten Weltkrieg erstmals eingesetzt wurde. Mit dem Giftgaseinsatz in beiden Weltkriegen wurde sie zur Friedensaktivistin. Das bezahlte sie mit Mobbing, sexistischen Angriffen, Denunziationen und Ausgrenzung. Die letzten Jahre verbrachte sie in einer psychiatrischen Anstalt. Heute würde sie im Zeitalter von Syrienkrieg und Ukrainekrieg vermutlich wieder als mutige Pazifistin hinstehen.

Kämpferin für die Rechte der Frau

Die Sendung «Treffpunkt» zeichnet ihr Leben nach, zeigt sie auch als Kämpferin für die Rechte der Frau und als brillante Forscherin, die zu den Pionierinnen der Biochemie gehörte.

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