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Ohne Geld durch die Schweiz

Ist es schwer, in der Schweiz ohne Geld durchzukommen? SRF-Reporter Matthias Rusch hat die Probe aufs Exempel gemacht. Eine Woche durch die Schweiz – ohne einen roten Rappen. 

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«Ohne Geld erlebt man mehr und trifft spannende Leute.» Insgesamt ist Rusch aber überrascht, wie gastfreundlich die meisten reagiert haben. «Wenn man den Mut hat, die Leute zu fragen, sagen sie selten Nein.»

Ohne Geld reisen, bedeutet Essen organisieren, eine Mitfahrgelegenheit suchen und ein warmes Bett finden. «Ich konnte in einer Villa in Küsnacht am Zürichsee übernachten. Dafür habe ich einfach Leute angesprochen, die ihre Kinder am Bahnhof aus dem Pfadilager abholten. Ich dachte mir, Pfadi-Eltern sind sicher unkompliziert. So war es tatsächlich.»

Dafür sei es erstaunlich kompliziert gewesen, im Schwerverkehrszentrum Erstfeld auf dem Lastwagen eines europäischen Fernfahrers zu übernachten. «Am Ende liess mich ein tschechischer Chauffeur im Laderaum seines Lastwagens schlafen. Wobei ich um 5 Uhr wieder aufstehen musste.»

Im Tessin findet Matthias Rusch in einem Grotto Arbeit. Kartoffeln raffeln für die Röschti. Dafür gibt es nach zwei Stunden Arbeit ein feines Zmittag und Kraft für die Weiterreise. Sein Fazit nach einer Woche: «Reisen ohne Geld ist um einiges anstrengender als mit.»

Sommerserie bei «Schweiz aktuell»: Mo–Fr, 4. bis 8. Juli, 19 Uhr, SRF 1.

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