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Legenden die Kuchen servieren und Taschen tragen

Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: Eishockey-Legenden zum Saisonstart.

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Einer verabschiedet sich, der andere kommt genau in diesem Jahr auf die grosse Bühne. Als der heutige SRF-Experte Christian Weber 2001 seine Karriere beendete, machte Beat Forster sein erstes Spiel für den HC Davos. Kürzlich absolvierte Forster, der heute in Biel spielt das 1000. Spiel auf höchstem Schweizer Niveau.

Um 1000 Spiele zu machen muss man lange gesund sein und muss sein Niveau halten. Forster ist erst der 15. Spieler, der diese Marke in der Schweiz knackte. «Es war mein letztes grosses Ziel im Eishockey, nun habe ich es ausgerechnet in einem Spiel gegen Davos erreicht», sagt der Verteidiger. In 20 Jahren hat er viel erreicht, so haben ihn auch verschiedene Spieler geprägt. «Mit 20 Jahren war ich leicht übergewichtig, dann hat mir Kevin Miller in Davos 100 Franken angeboten, wenn ich innerhalb eines Monates vier Kilogramm leichter werde», erinnert sich Forster. «Ich habe es geschafft und Menschen wie Miller haben mich geprägt.»

Als junger Eishockeyspieler muss man in einer Mannschaft auch hartes Brot essen. Weber erinnert sich noch genau an seine ersten Jahre bei den ZSC Lions: «Wir reisten noch oft mit den Zügen an Auswärtsspiele, die jungen Spieler mussten jeweils die Taschen an den Bahnhof tragen.» Auch bei Forster kommen Erinnerungen hoch: «Bei Davos gab es im Mannschaftsbus immer Kuchen, welche von den jungen Spieler serviert wurden.»

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