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Bühne Theaterpreise für Robert Hunger-Bühler und Brigitte Rosset

Die Schauspieler Brigitte Rosset und Robert Hunger-Bühler erhalten den Theaterpreis des Bundesamtes für Kultur. Weitere Preise gehen an Maya Bösch, den Dramenprozessor, Karl's kühne Gassenschau und Margherita Palli. Den Gewinner des Hauptpreises gibt das BAK an der Verleihung Ende Mai bekannt.

Der Theaterpreis in der Sparte «Herausragende Schauspielerin» geht an die Komödiantin Brigitte Rosset. Die Westschweizerin tritt in Soloprogrammen auf, die sie selbst schreibt. Seit 2012 spielt sie im Ensemble der Comédie de Genève. Dort zeigt sie ab Ende April ein neues Programm: «TIGUIDOU – Tout le mal que l’on se donne pour se faire du bien».

Als «Herausragenden Schauspieler» ehrt das Bundesamt für Kultur Robert Hunger-Bühler. Der Ostschweizer ist seit der Spielzeit 2002/03 Ensemblemitglied am Schauspielhaus Zürich. Er spielte unter anderem unter Christoph Marthaler, Stefan Pucher oder Johan Simons und wurde in diversen Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Einsatz für Vielfalt im Theater

Der Hauptpreis des Bundesamtes für Kultur, der «Schweizer Grand Prix Theater/Hans-Reinhart-Ring 2015» wird erst an der Preisverleihung am 28. Mai bekanntgegeben. Bundesrat Alain Berset wird den Preis an der Eröffnung des Schweizer Theatertreffens in Winterthur übergeben.

Zusätzlich zu diesen beiden Preisen vergibt das BAK vier «Schweizer Theaterpreise» an Personen oder Institutionen, die sich um das vielfältige Theaterschaffen der Schweiz verdient gemacht haben. Die Preisträger sind:

  • Maya Bösch: Die Künstlerin, Kuratorin, Forschende und Regisseurin leitet die Genfer Compagnie sturmfrei, mit der sie Theaterstücke, aber auch Installationen, Ausstellungen und Performances realisiert.
  • Dramenprozessor: Die Werkstatt für szenisches Schreiben wurde im Jahr 2000 für junge Autorinnen und Autoren gegründet. Seither hat sich der Dramenprozessor als eines der nachhaltigsten und kontinuierlichsten Autorenprogramme im deutschsprachigen Raum etabliert.
  • Karl's kühne Gassenschau zählt zur ersten Generation der freien Theatergruppen der Schweiz. Bekannt geworden sind sie durch ihre grossen Freilicht-Spektakel, in denen zeitkritische Themen komödiantisch unter die Lupe genommen werden.
  • Margherita Palli: Die Tessinerin gilt heute als wichtigste Bühnenbildnerin Italiens. Sie arbeitete unter anderem eng mit Luca Ronconi zusammen, einem der wichtigsten italienischen Regisseure der Nachkriegszeit.

Kleinkunstpreis für Gesamtwerk

Neu ist nun der Schweizer Kleinkunstpreis in die Schweizer Theaterpreise integriert. Er ehrt eine Person oder eine Gruppe für ihr Gesamtwerk. Nominiert sind die Komikerin Silvana Gargiulo, die Kabarettistin Uta Köbernick und der Spoken-Word-Autor Pedro Lenz. Der Schweizer Kleinkunstpreis wird Anfang April an der Eröffnung der Schweizer Künstlerbörse in Thun verliehen.

Die ausgezeichneten Personen erhalten 30‘000 Franken Preisgeld, für Gruppen gibt es 50‘000 Franken. Die Schweizer Theaterpreise werden dieses Jahr zum zweiten Mal vergeben. Ebenso zeigt das Schweizer Theatertreffen wiederum begleitend zu den Theaterpreisen vom 29. Mai bis zum 6. Juni in Winterthur eine aktuelle Werkschau. 2016 finden das Schweizer Theatertreffen und die Schweizer Theaterpreise in Genf statt.

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