Der schönste Filmschrott: Ein Kraftmeier in blau, weiss und rot

In «Captain America II: Death Too Soon» aus den 1970ern ist der Held ein aufgepumpter Wonneproppen im Kinderkostüm, bewaffnet mit einem furchterregenden Frisbee. Ein Superheldenfilm, der zeigt, warum Superheldenfilme ohne Computertricks ein Superlacher sind.

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Filmschrott: «Captain America II»

4:19 min, vom 16.12.2014

Wer glaubt, Superhelden-Filme sind ein Phänomen des 21. Jahrhundert, liegt falsch. In den 1940er-Jahren gab es die erste grosse Welle: «Adventures of Captain Marvel» (1941) oder «Batman» (1943) beispielsweise.
Halbstündige Abenteuer, die im Kino vor dem Hauptfilm liefen. In den 1970er-Jahren folgte eine zweite Welle, hauptsächlich TV-Serien, deren Pilotfilme in die Kinos kamen.

Unfreiwillig komisch

Die Mega-Muskelmänner waren beliebt, aber ihre Kämpfe für Recht und Gerechtigkeit oft billig heruntergedrehte Filme. Und selbst wenn man ausreichend Produktionsgelder hatte: Es gab keine Computertricks, um die Superkräfte der Helden glaubhaft auf die Leinwand zu bringen.

Captain Americas Waffe ist ein Schild. Damit wehrt er Kugeln ab. Damit wirft er auf die bösen Buben. Im Comic und in den aktuellen Kinofilmen sind das coole Momente.
Und in den Spielfilmen aus den 1970ern wie «Captain America: Death Too Soon»? Eher eine unfreiwillig komische Nummer, wie das Video oben beweist. Denn Bilder sagen in diesem Fall mehr als tausend Worte.

DVD: «Captain America II: Death To Soon», 101 Films, 1979.

Der schönste Filmschrott

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