Film-Tipp des Tages: Freundschaft Plus

Auf Liebe haben sie keine Lust, aufeinander schon: Natalie Portman und Ashton Kutcher harmonieren in der frechen Liebeskomödie von Regieveteran Ivan Reitman («Ghostbusters») in einer Zweckbeziehung als Freunde, denen die Liebe ein Bein zu stellen droht.

Ein Mann und eine Frau gemeinsam im Bett.

Bildlegende: Natalie Portman und Ashton Kutcher hüpfen als langjährige Freunde zusammen ins Bett. SRF/Paramount Pictures

Nachdem sie sich als Teenager geküsst haben, sagt das Mädchen zum Buben: «Wenn Du Glück hast, siehst Du mich nie wieder.» Es kommt anders, das Schicksal lässt die Wege der beiden sich immer wieder kreuzen. Emma (Natalie Portman) ist in der Zwischenzeit zur Assistenzärztin mit unerbittlichem 80-Stunden-Pensum gereift, Adam (Ashton Kutcher) verdient sich die Sporen als Schreiber für eine TV-Show.

Die beiden haben keine Lust auf eine romantische Beziehung, aber Lust aufeinander, und weil sie sich so gut verstehen, hüpfen sie trotz aller Vorbehalte miteinander ins Bett. Denn eines soll nicht passieren, und da sind sich die beiden einig: dass sich Emma und Adam ineinander verlieben. Voller Freude und ohne Hintergedanken geniessen die zwei einander. Für einen der beiden fühlt sich der Sex ohne jegliche Verpflichtungen freilich irgendwann gar nicht mehr so befreiend an. Die Liebe bedroht Emmas und Adams unverbindliches Glück.

Über die Produktion

«Der 54jährige Komödien-Regisseur Ivan Reitman («Ghostbusters», «Twins», «Kindergarten-Cop») hat nochmals einen jungen Film gedreht, der sich von seinen vergangenen deutlich abhebt. Reitman kokettiert mit den Geschlechterrollen: «Natalie Portman hat Züge eines Machos, Adam verlangt hingegen Zärtlichkeit und Hingabe», umreisst das «St. Galler Tagblatt».

Tatsächlich bürstet diese romantische Komödie die wohl gebräuchlichste Prämisse des Genres immer wieder wohltuend gegen den Strich, versetzt sie mit einem Schuss Ironie und überrascht mit frechen Einfällen. Die Programmzeitschrift «Tele» lobte: «Die Stars harmonieren bis zum Schluss: Kutcher gibt den lebensfrohen Typen entspannt, und auch Portman, die den Film produzierte, wirkt in der herzlichen Rolle sichtlich gelöst im Vergleich zu ihrem emotional fordernden Glanzauftritt in 'Black Swan'.»

Sendeplatz

Sonntag, 10.3., um 20:00 Uhr auf SRF zwei.