Film-Tipp des Tages: Go Fast

Bei der Überwachung eines Drogendeals wird ein Polizeiteam von den Dealern überrascht und getötet. Daraufhin wird Cop Marek verdeckt in den Drogenring eingeschleust. Actionreicher Thriller.

Ein Mann drückt einen anderen Mann auf den Boden und bedroht ihn mit einer Pistole.

Bildlegende: Showdown. SRF/EuropaCorp - Avalanche Productions

Die französische Drogenpolizei kann sich über einen Mangel an Arbeit nicht beklagen. Die Drogenkartelle sind global vernetzt, hyperaktiv und sehr kreativ, wenn es darum geht, Wege zu finden, die Polizei ins Leere laufen zu lassen. Jean-Do Paoli (Olivier Gourmet), ein erfahrener Drogenfahnder, ist gleichwohl überzeugt, dass er den Getto-Drogenkönig Lucien (Jil Milan) diesmal auffliegen lassen kann. Gut versteckt überwachen er und sein Team die Tätigkeit der Drogenkuriere. Der Zugriff steht kurz bevor, als Lucien und seine Leute die Polizisten entdecken und kurzen Prozess machen. Marek (Roschdy Zem), ebenfalls Drogenfahnder und bester Freund Paolis, fühlt sich für den Tod seines Partners mitverantwortlich. Um danach nicht abzustürzen, sucht er den Neuanfang und beschliesst deshalb, sich als Undercover-Agent in ein Drogenkartell einschleusen zu lassen.

Schmuggeln im Geschwindigkeitsrausch

Dieses arbeitet nach der «Go Fast»-Methode, was heisst: mit voll beladenen Autos rasen Topfahrer mit Höchstgeschwindigkeit von Marokko über Spanien nach Frankreich und schmuggeln dabei riesige Mengen Haschisch und Kokain. Bevor Marek als Driver einstiegen kann, muss er ein hartes Training absolvieren. Doch dann bringt ihn sein erster Einsatz gleich mit Lucien zusammen. Lucien kennt Mareks wahre Identität nicht; der Undercover-Cop hingegen weiss sehr genau, dass er den Mörder Paolis an seiner Seite hat. Seine Racheimpulse muss er allerdings bändigen, gilt es doch, die ganze Bande in einer koordinierten Aktion gleichzeitig auffliegen zu lassen. Es startet ein «Go Fast», das zum Himmelfahrtskommando wird, nachdem den Gangstern Zweifel an der wahren Identität ihres neuen Fahrers gekommen sind.