Film-Tipp des Tages: Indiana Jones und der Tempel des Todes

Der peitschenschwingende Archäologe Indiana Jones muss im indischen Hinterland einen magischen Edelstein finden. Doch für einmal soll er seine Beute nicht ins Museum, sondern an seinen ursprünglichen Bestimmungsort zurückbringen. Aber zuvor muss er sich mit einem mörderischen Kult anlegen.

Ein Mann mit zerrissenem Hemd und Hut hält einen Säbel in der Hand.

Bildlegende: Harrison Ford als Indiana Jones. SRF/Lucasfilm, Ltd.

Gefahren lauern immer und überall im Leben von Archäologieprofessor Indiana Jones (Harrison Ford). Nur mit knapper Not kann er sein Leben und dasjenige der Nachtclubsängerin Willie Scott (Kate Capshaw) retten, als die beiden in einer schicken Bar in Shanghai in eine wilde Schiesserei geraten. Dazu gekommen war es, weil Jones und sein junger Weggefährte Short Round (Ke Huy Quan) einen kostbaren Diamanten ergattern wollten.

Als nächstes landet das abgebrühte Trio nach dem Absprung aus einem abstürzenden Flugzeug - unsanft - in Indien. Dort stossen die Abenteurer auf einen Ort, dem das Schicksal übel mitgespielt hat: Das Land ist dürr, die Kinder verschwunden. Jones verspricht den verzweifelten Bewohnern, dass er den magischen Sakara-Stein in den heiligen Schrein und damit die fruchtbaren Zeiten auf den Feldern zurückbringen werde. Weder der erfahrene Archäologe noch seine Begleiter haben aber eine Vorstellung davon, in welch tödliches Netz aus schwarzer Magie, Sklaverei und mystischer Macht sie sich begeben, als sie zum Tempel des Todes aufbrechen. Dort erwartet sie der üble Hohepriester Mola Ram (Amrish Puri), der seinen Opfern bei lebendigem Leib die pulsierenden Herzen herausschneidet.

Über die Produktion

Nach dem bahnbrechenden Erfolg von «Jäger des verlorenen Schatzes» («Raiders of the Lost Ark») doppelte das Team Steven Spielberg, George Lucas und Harrison Ford mit einer wiederum haarsträubenden Abenteuergeschichte nach. «Meisterspass in der Art der alten Serials», titelte damals die «Neue Zürcher Zeitung». «Einfach geil», fand die sonst so seriöse «Zeit», und die «Basler Zeitung» meinte: «Heller Wahnsinn des Unglaublichen».

Sendeplatz

Samstag um 23:05 Uhr auf SRF zwei.