Film-Tipp des Tages: Splice – Das Genexperiment

Einem ehrgeizigen Genforscherpaar gelingt es, tierische und menschliche DNS zu kreuzen. Aus dem deformierten Kind erwächst ein Wesen so einzigartig wie tödlich. Horror mit Adrien Brody, Sarah Polley.

Eine Frau hantiert in einem Labor mit einer Pipette.

Bildlegende: Handelt gegen jede Vernunft. SRF/SPLICE (COPPERHEART) PRODUCTIONS INC. - GAUMONT

Die Biochemiker Clive (Adrien Brody) und Elsa (Sarah Polley) forschen seit längerer Zeit schon im Auftrag eines Pharmamultis, und ihre private Beziehung geht mit der Forschungsarbeit Hand in Hand.

So eingespielt schaffen die beiden, was bislang noch niemandem gelangt: Sie kreuzen die DNS verschiedener Tierarten miteinander und erzeugen so zwei wurmähnliche Wesen, mit deren Hilfe Medikamente und Antikörper entwickelt werden können. Als die beiden einen Schritt weiter gehen und tierische DNS mit menschlichen Genen kreuzen wollen, zieht ihr Arbeitgeber, weil er diesen Tabubruch (noch) nicht verantworten will, den Stecker und kippt das Projekt.

Mischwesen aus dem Labor

Doch Elsa will von einem Stop nichts wissen. Es gelingt ihr auch, Clives Bedenken gegen die private Weiterführung der Experimente zu zerstreuen. Insgeheim startet das Paar danach das ultimative Experiment: die Erzeugung eines menschlich-tierischen Hybridwesens.

Dabei entsteht ein Mischwesen, das den Namen Dren erhält. Dieses entwickelt sich schnell und nimmt mit der Zeit immer humanere und vor allem weiblichere Züge an. Für Elsa bedeutet Dren aber mehr als einfach nur das Produkt eines gelungenen Experiments: Das Wesen wird zum Tochterersatz. Doch das Wachstum des so unschuldig ausschauenden Mädchens (Delphine Chanéac) gerät bald einmal ausser Kontrolle.

Sendeplatz

Donnerstag um 23:25 Uhr auf SRF zwei.