Film-Tipp des Tages: Star Trek

Der brillante Relaunch der legendären Sci-Fi-Serie durch J .J. Abrams begeisterte die Kinogänger weltweit. «Star Trek» 2009 bietet einen temporeichen, wohlkomponierten Mix aus virtuoser Action und viel Effektspektakel, gewürzt mit Gefühl und einem kräftigen Schuss augenzwinkerndem Humor.

Zwei Männer sehen einander an. Einer davon hat spitze Ohren.

Bildlegende: Der Beginn einer schwierigen Freundschaft: Chris Pine als James T. Kirk, Zachary Quinto als Spock. SRF/Paramount Pictures

Im Jahr 2233 greift der Romulaner Nero (Eric Bana) mit seinem Schiff Narada den Föderations-Raumkreuzer USS Kelvin an. Nero dringt nach der Zerstörung seines Heimatplaneten, für dessen Untergang er die Föderation und Mister Spock verantwortlich macht, auf Rache.

Eines der Opfer auf der USS Kelvin ist ein junger Offizier namens George Kirk, der sein eigenes Leben hergibt, um die Mannschaft seines Schiffs inklusive Ehefrau und Baby James Tiberius zu retten. Aus dem Kind wird später Captain Kirk (Chris Pine). Bevor es aber so weit ist, muss der rebellische junge Mann zunächst seinen Platz in der Hierarchie der Sternenflotte finden, der beizutreten ihn Captain Christopher Pike (Bruce Greenwood) ermuntert hat.

Kirk und Spock: Der Beginn einer langen Freundschaft

Auf der Akademie erlangt Kirk schnell den Ruf eines Hitzkopfes, und bei einer der zahlreichen Auseinandersetzungen gerät er an den Halbvulkanier Spock (Zachary Quinto), der ihn später für angebliche Testschummeleien blossstellt. Gemeinsam finden sich die beiden Antagonisten dann auf dem nagelneuen Sternenkreuzer USS Enterprise wieder: Spock regulär, Kirk nur mithilfe seines Freundes Doktor McCoy (Karl Urban), der ihn heimlich auf das Schiff geschmuggelt hat.

Ziel der Enterprise unter Captain Pike ist es, Spocks angegriffenem Heimatplaneten Vulkan beizustehen. Als das Schiff seine Position in der Kriegszone erreicht, warnt der mittlerweile aufgeflogene Kirk Pike davor, zu Verhandlungen auf das feindliche Schiff hinüberzuwechseln. Das Szenario ähnelt jenem, das Jahre zuvor seinem Vater und dessen Kommandanten das Leben kostete.

Über die Produktion

«Star Trek» ist der Titel des elften Kinofilms, der auf der Fernsehserie «Raumschiff Enterprise» von Gene Roddenberry basiert. Für seinen Relaunch der populären Serie mit «Star Trek»-Kinofilmen besetzte Regisseur J.J. Abrams («Mission Impossible III», «Super 8») zahlreiche bekannte Rollen mit neuen, jungen Schauspielern wie Chris Pine (Kirk) oder Zachary Quinto (Spock).

Von der Originalcrew durfte in Abrams' Version nur Leonard Nimoy als Spocks gealtertes Alter Ego noch einmal mit an Bord: Zeitreisen und alternative Wirklichkeiten spielen eine Rolle in der Vorgeschichte, was es dem greisen Vulkanier erlaubt, in die Frühzeit der «Enterprise» einzutreten und dem jungen Kirk dabei zu helfen, seine Bestimmung zu finden.

Fortsetzung im Kino

Im Kino der Deutschschweiz ist die Fortsetzung bereits angelaufen. Die Besatzung der Enterprise ist vollzählig angetreten. Als Bösewicht ist diesmal der britische Shooting Star Benedict Cumberbatch mit dabei, bekannt aus der aktuellen BBC-Serie «Sherlock», wo er als Sherlock Holmes ermittelt.

Sendeplatz

Freitag um 22:45 Uhr auf SRF zwei.

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