Film-Tipp des Tages: «Taking Woodstock»

Sommer, 1969: Ein junger Architekt bringt seine Eltern dazu, ihr Motel und Land für ein Open-Air-Konzert zur Verfügung zu stellen, das später Kultstatus erreicht: Woodstock. Im Film von Ang Lee lebt die Stimmung, in der das Phänomen Woodstock entstehen konnte, nochmals auf.

Der junge Elliot liegt in der Mitte eines Paars.

Bildlegende: Kelli Garner als VW Girl, Demetri Martin als Elliot Teichberg, Paul Dano als VW Guy. SRF/ARD Degeto

Eigentlich träumt Elliot (Demetri Martin) von einer Karriere als Innenarchitekt. Doch der Mittdreissiger wohnt noch immer bei seinen Eltern, die in der Kleinstadt Bethel im Bundesstaat New York ein Motel betreiben. Mit allen Mitteln versucht Elliot, das finanzielle Überleben des Motels zu sichern. Bereits ein paar Mal hat er in der Vergangenheit kleine Musikabende veranstaltet, um das Geschäft anzukurbeln. So besitzt er als Einziger im Städtchen eine Lizenz für Musikanlässe.

Als Elliot mitbekommt, dass der Musikproduzent Michael Lang (Jonathan Groff) plant, ein grosses Musikfestival auf die Beine zu stellen und ihm soeben die Bewilligung entzogen wurde, bietet er ihm das Gelände um das Motel seiner Eltern an. Da dieses den Organisatoren zu klein scheint, einigt man sich mit Elliots Nachbarn Max Yasgur (Eugene Levy) darauf, dass das Festival auf dessen Feldern stattfinden wird.

Eine halbe Million Hippies

Weder die Organisatoren noch Elliot und seine Eltern ahnen, was nun auf sie zukommt. Bald zieht nicht nur ein Bataillon von schrillen Künstlern und hitzigen Organisatoren in das ruhige Städtchen, auch über einen halbe Million Musikfans und Hippies strömen nach Bethel, um einem Festival beizuwohnen, das später Kultstatus erreicht: Woodstock.

In dem leichtfüssigen Historienfilm «Taking Woodstock» von Ang Lee («The Ice Storm», «Brokeback Mountain») lebt die Stimmung, in der das Phänomen Woodstock entstehen konnte, nochmals auf. Mit Demetri Martin, Liev Schreiber, Emile Hirsch.

Sendeplatz

Mittwoch um 23:35 Uhr auf SRF zwei