Film-Tipp des Tages: «The Thing»

Eine Forschergruppe findet in der Arktis den vermeintlich leblosen Körper eines Ausserirdischen. Die Wärme erweckt die Kreatur zum Leben, die ihre Fähigkeit, andere Lebewesen zu imitieren, todbringend einsetzt. «The Thing» erzählt die Vorgeschichte zu John Carpenters gleichnamigen Meisterwerk.

Eine Frau und ein Mann stehen über dem leblosen Körper einer Kreatur. Im Hintergrund sind Laborgeräte sichtbar.

Bildlegende: Forscher untersuchen den vermeintlich leblosen Körper der ausserirdischen Kreatur. SRF/Universal Studios

Die Antarktis im Jahre 1982. Ein Unfall kostet drei norwegische Forscher das Leben. Dies führt zu einer spektakulären Entdeckung: Ins ewige Eis eingeschlossen ist ein UFO. Der renommierte Wissenschaftler Sander Halvorson (Ulrich Thomsen) rückt mit seiner Mannschaft an, darunter die US-Paläontologin Kate Lloyd (Mary Elizabeth Winstead), die einen gefrorenen Körper untersuchen soll. Dieser erweist sich als Kadaver eines Ausserirdischen. Das norwegische Team befreit das Gerippe aus dem Eis und bringt es zu Studienzwecken ins Camp. Zu spät merken die Forscher, dass die vermeintlich tote Kreatur lediglich Winterschlaf hielt. Mit seiner einzigartigen Fähigkeit, andere Lebewesen perfekt zu imitieren, taucht das ausserirdische Wesen unter und dezimiert nach und nach die Forschungsgruppe.

Prequel zu John Carpenters Horrorklassiker

Obwohl er den gleichen (Original-)Titel wie John Carpenters «The Thing» trägt, handelt es sich bei diesem Horrorfilm von 2011 nicht um ein Remake, sondern um ein Prequel. Den niederländischen Regisseur Matthijs van Heijningen jr. treibt die Frage um, was sich abspielte, bevor die blutigen Ereignisse des Filmes von 1982 überhaupt ihren Lauf nehmen. Waren die bahnbrechenden Spezialeffekte des Trickkünstlers Rob Bottin in den 1980er-Jahren noch mühseliges Handwerk, so stammen diese nun grösstenteils aus dem Computer.

Abgesehen davon hält der Regisseur sich so eng an John Carpenters Film, dass den zahlreichen Fans vieles bekannt vorkommen dürfte - so auch die Versuche, unter den Mitgliedern des Forschungsteams den Eindringling zu identifizieren. Damit bedient sich auch der Film der heimtückischen Fähigkeit seines titelgebenden Monsters: der Mimikry.

Sendeplatz

Freitagnacht um 00:45 auf SRF zwei